Doppelsieg für Barmherzigen Schwestern
beim Gesundheitspreis der Stadt Linz
Zwei eingereichte Projekte – zwei Top-Platzierungen: das ist die Bilanz für das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern – ein Unternehmen der Vinzenz Gruppe – beim Gesundheitspreis der Stadt Linz. Die Projekte „Kardiomobil“ und „Mobilisation nach Kinästhetik“ streiften die Podiumsplätze eins und zwei in der Kategorie „Gesundheitsberufe“ ein. Insgesamt haben sich 20 Teilnehmer um den Gesundheitspreis beworben.
„Wir freuen uns sehr über den großartigen Erfolg, den unsere Mitarbeiter aufgrund ihrer innovativen Ideen und ausgereiften Konzepte verzeichnen dürfen. Die bedeutenden Themen Gesundheitsförderung und Prävention – von der primären bis zur rehabilitativ greifenden Stufe – nehmen in unserem Krankenhaus einen hohen Stellenwert ein“, sagt der Ärztliche Direktor des Hauses, Dr. Andreas Krauter, MBA.
Die beiden Gewinnerprojekte im Detail:
1. Platz:
„Kardiomobil: Heimbetreuung für Herzschwächepatienten“
Das Heimbetreuungsprojekt für chronisch Herzkranke setzt sein Augenmerk auf Patientenschulung und -aufklärung: Die Praxis zeigt, dass viel zu wenige Herzkranke nach ihrem Krankenhausaufenthalt eine optimale Medikamentendosis zu sich nehmen, was den Therapieeffekt negativ beeinflusst. Mit dem Projekt Kardiomobil kann das Krankenhaus helfen, indem speziell geschulte Diplompflegerinnen die Patientinnen und Patienten zuhause besuchen und sie im Umgang mit der Herzschwäche schulen.
Die jeweilige Schwester instruiert die Betroffenen, ihren Blutdruck und den Puls zu messen, sich regelmäßig zu wiegen, darüber Aufzeichnungen zu führen und die Ergebnisse richtig zu deuten. Die Aufzeichnungen werden ebenso wie die laufende Medikation kontrolliert, mit den ärztlichen Verschreibungen verglichen und dem behandelnden Arzt / der Ärztin vorgelegt. Patientinnen und Patienten, die ihre notierten Daten richtig deuten können, erreichen viel früher eine optimale und individuell auf sie zugeschneiderte Herzinsuffizienztherapie.
2. Platz:
„Präoperative Anleitung zur postoperativen Mobilisation nach Kinästhetik“
Das Kinästhetikprinzip beruht auf dem Wissen, dass jeder Handlung eine Bewegung zugrunde liegt. Dieses Handlungsinstrument setzt die chirurgische Station 3A gezielt zur rascheren Mobilisation und Genesung operierter Patienten ein. Mit dem von einer speziell ausgebildeten Pflegefachkraft entwickelten Konzept „Präoperative Anleitung zur postoperativen Mobilisation nach Kinästhetik“ bereiten sich die Patienten durch gezielte Übungen bereits vor der Operation aktiv auf ihren Genesungsprozess vor. Bereits am Aufnahmetag erhalten die Patienten von der Pflegefachkraft eine genaue Anleitung, sodass sie schon vor dem operativen Eingriff zum Üben beginnen können. Dies fördert nicht nur die Selbstständigkeit der Patienten, sondern lässt diese auch aktiv an der Gestaltung ihres Genesungsprozesses teilhaben. Weiters werden Probleme bei der Erstmobilisation (Kreislaufbeschwerden) sowie Schmerzen reduziert.
Bildtext 1: Pflegedirektorin Rosa Schwarzbauer (Mitte) freut sich mit den stolzen Gewinnern
Bildtext 2: Kardiomobilschwester mit einer Patientin
Bildtext 3: Mobilisation nach Kinästhetik
Ansprechpartner für Rückfragen:
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Claus Hager, MSc
Leitung Servicebereich PR & Marketing
KH der Barmherzigen Schwestern Linz
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