Koronarangiographie Ried:
Herzchirurgisches Backup gesichert
Mit
der Unterzeichnung einer Vereinbarung zum herzchirurgischen Backup,
das das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried mit dem
Klinikum Wels-Grieskirchen abgeschlossen hat, sind die von der
Landesbehörde gewünschten Erfordernisse für eine Koronarangiographie
in Ried gegeben.
Am
Mittwoch vergangener Woche konnte die Vereinbarung dem Land OÖ
übergeben werden. Inhalt des Backups ist einerseits die
herzchirurgische Weiterbehandlung von Patienten, bei denen ein
operativer Eingriff notwendig ist und andererseits die
Sicherstellung der koronarangiographischen Versorgung während der
Zeiten, in denen die Rieder Koronarangiographie nicht besetzt ist
(z.B. wegen Urlauben oder Krankenständen). Ziel des Rieder Spitals
ist eine 24-Stunden-Versorgung, die aber in der Anfangsphase noch
nicht gewährleistet sein kann.
Seit mittlerweile vier Monaten wurde im Krankenhaus der
Barmherzigen Schwestern Ried keine Koronarangiographie vorgenommen.
Grund war das Ersuchen des Landes OÖ, den Betrieb bis zu Klärung
offener Fragen einzustellen. Das Herzkatheterteam des Krankenhauses
der Barmherzigen Schwestern Ried steht aber weiterhin voll im
Training und ist bereit, jederzeit die Versorgung der Patientinnen
und Patienten wieder aufzunehmen. Zur Unterzeichnung der
schriftlichen Backup-Vereinbarung zwischen dem Klinikum
Wels-Grieskirchen und dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern
Ried meint der Geschäftsführer des Rieder Spirtals, Mag. Oliver
Rendel: „Wir freuen uns über die positive Entwicklung hinsichtlich
des Backups und hoffen auf ein rasches O.K. von Seiten der Behörde.
Damit könnten wir die Katheterversorgung der Innviertler Bevölkerung
sofort
aufnehmen.“

Prim. Dr.
Winter bei einer Koronarangiographie
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