Koronarangiographie Ried: Erneute Prüfung des Herzkatheterstandortes
Ried entbehrt jeder Grundlage
Derzeit
findet eine Fachdebatte über Fallzahlen in Katheterlabors statt. Es
ensteht der Eindruck, dass diese Debatte für die Lösung politisch
offener Fragen, welche zumindest im Hinblick auf die zusätzlichen
Herzkatheterstandorte eigentlich schon längst geklärt sind, verwendet
wird. Die personellen, qualitativen und strukturellen Voraussetzungen
für den reibungslosen Betrieb des Herzkatheterlabors am Krankenhaus der
Barmherzigen Schwestern Ried sind zweifelsfrei gegeben.
„Das
große Einzugsgebiet des Innviertels und das schlanke Team ermöglichen
überdurchschnittlich hohe Fallzahlen pro Arzt und sichern somit eine
hochwertige Katheterversorgung, womit die Diskussion über Fallzahlen für
Ried keinerlei Relevanz hat“, stellt Prim. Dr. Thomas Winter fest.
Das
Team rund um Abteilungsleiter Prim. Dr. Thomas Winter, welcher vor
seiner Tätigkeit am KH BHS Ried als Leiter des Herzkatheterlabors am
Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz tätig war, setzt sich
aus top ausgebildeten Fachleuten mit umfangreicher Angiographieerfahrung
zusammen.
Die
nun in Frage gestellte Kooperationsvereinbarung mit dem Klinikum
Wels-Grieskirchen, welche und im Mai diesen Jahres unterzeichnet wurde,
beinhaltet einerseits die herzchirurgische Weiterbehandlung von
Patienten, bei denen ein operativer Eingriff notwendig ist und
andererseits die Sicherstellung der koronarangiographischen Versorgung
während der Zeiten, in denen die Rieder Koronarangiographie nicht
besetzt ist. Durch eine starke Vernetzung und eine intensive
Zusammenarbeit zwischen der Backup-Einrichtung im Klinikum
Wels-Grieskirchen und dem Krankenhaus Ried sind alle Voraussetzungen für
einen reibungslosen Betrieb des Herzkatheterlabors gegeben.
Im Sinne der Verbesserung des Versorgungsangebotes für die Innviertler
Bevölkerung sollte tunlichst von der Diskussion abgegangen werden, wer
welche Position in der Gesundheitslandschaft in OÖ einzunehmen hat.
Vielmehr sollten die Effizienz der eingesetzten Mittel und die
qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten auch im ländlichen Raum
im Vordergrund stehen.
Aus
Sicht des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Ried werden diese
Ansprüche und Forderungen mehr als erfüllt. In Ried sind die Ressourcen
vorhanden, denn zum einen konnte ein bereits im Krankenhaus eingesetztes
Gerät problemlos aufgerüstet werden, wodurch die Kosten entsprechend
niedrig gehalten wurden und zum anderen absolvierte das bestens
ausgebildete Team rund um Prim. Dr. Winter bereits einen erfolgreichen
Probebetrieb. „Für unsere Patienten ist es
unerklärlich, warum nunmehr die Kooperationsvereinbarung mit den
Krankenhaus Ried in Frage gestellt wird“, meint Geschäftsführer Mag.
Oliver Rendel.
Bild 1: Portrait Mag. Oliver Rendel
Bild 2: Prim. Dr. Thomas Winter bei der Koronarangiographie
Bild 3: Portrait Prim. Dr. Thomas Winter
Ansprechpartner für Rückfragen:
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Mag. Barbara Sacherl
Assistenz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried
Schlossberg 1, 4910 Ried
Tel. 07752 602-3041
E-Mail:
barbara.sacherl@bhs.at
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