Linzer Brüder und Schwestern – Spitalskooperation mit Vorbildcharakter
Vor rund einem Jahr ist mit dem Wechsel der Abteilungen für Neurologie, Augenheilkunde, HNO sowie Gefäßmedizin zwischen den beiden Ordenskrankenhäusern ein Meilenstein in der Kooperation zweier Linzer Krankenhäuser gesetzt worden. Nun wurden beide Häuser mit dem Qualitätszertifikat pCC inkl. KTQ ausgezeichnet – ein klares Signal für einen erfolgreichen gemeinsamen Weg.
Um den Anforderungen der gesundheitspolitischen Landschaft in Oberösterreich gerecht zu werden, haben beide Ordenskrankenhäuser bereits vor Jahren begonnen, die diagnostischen und therapeutischen Angebote nach Schwerpunkten zu differenzieren und konsequent weiter zu entwickeln. Nach der Schaffung von Synergien in den Bereichen Labor, Küche, Abfallzentrum und Akutambulanz, fand das Kooperationsprojekt 2007 seinen Höhepunkt: Abteilungen und Mitarbeiter aus insgesamt 4 medizinischen Abteilungen wechselten in das jeweils andere Krankenhaus. Mehr als ein Jahr später zieht man zufrieden eine erste Bilanz. „Der Austausch von Abteilungen, Führungskräften und Mitarbeitern zwischen den beiden Häusern war eine große Herausforderung für beide Organisationen. Es galt Abläufe und Strukturen anzupassen, ebenso wie die verschiedenen Kulturen der Häuser anzunähern. Heute können wir mit Stolz behaupten: Wir haben es geschafft!“ freut sich der Ärztliche Direktor der Barmherzigen Brüder, Prim. Prof. Dr. Dieter Haidinger über die gelungene Zusammenarbeit. Aus der Kooperation der beiden Häuser ergab sich ein Einsparungspotential von EUR 4,5 Mio.
Ordenspitäler als Qualitätsführer
Um die Qualität der Leistungen transparent zu machen, haben sich beide Ordenskrankenhäuser im letzten Jahr einem strengen Zertifizierungsverfahren nach pCC inkl. KTQ unterzogen. „Diese Zertifizierung ist als Gütesiegel zu betrachten, das besagt, die Qualität in unseren beiden Häusern wurde überprüft und für nachweislich gut befunden.“, erklärt Dr. Andreas Krauter, MBA, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor am KH der Barmherzigen Schwestern.
Der Patient erhält so Gewissheit, dass er in beiden Häusern auf dem gleichen Qualitätsstandard vertrauen kann und dass an dessen Optimierung konsequent gearbeitet wird. „Unser Credo ist Medizin mit Qualität und Seele: Medizinische Spitzenleistungen und gute organisatorische Strukturen sind wichtig – menschliche Zuwendung, Wärme und ein offenes Gespräch für den Genesungsprozess aber von ebenso elementarer Bedeutung.“ so Krauter weiters.
Virtuelles Krankenhaus an der Seilerstätte
Durch die Kooperation der beiden Häuser entstand ein 1.000-Betten Krankenhaus mit rund 2.500 Mitarbeitern. Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder sind mit den Schwerpunkten Sinneszentrum und Gefäßmedizin die Abteilung Neurologie und Augenheilkunde sowie Gefäßchirurgie beider Häuser mit einem umfassenden Leistungsangebot konzentriert. Die geburtshilfliche Abteilung der Barmherzigen Brüder deckt gemeinsam mit der Neonatologisch-Pädiatrischen Abteilung der Barmherzigen Schwestern die Betreuung rund um Schwangerschaft, Geburt und Neugeborenenversorgung ab.
Im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern mit den Schwerpunkten Tumorversorgung, Orthopädie und Kardiologie werden die HNO-Abteilungen beider Häuser mit einem umfassenden Leistungsspektrum geführt. Die interventionelle kardiologische Versorgung für beide Häuser ist permanent gegeben.
Die Versorgung sämtlicher Sonderfächer erfolgt unabhängig vom Aufnahmetag rund um die Uhr. Die gemeinsame Akutambulanz steht ambulanten Patientinnen und Patienten an den Aufnahmetagen zur Verfügung.
Bild: Die Krankenhäuser der Barmherzigen Brüder und Schwestern an der Seilerstätte
Quelle: BHS Linz
Ansprechpartner für Rückfragen:
|
|
Claus Hager, MSc
Leitung Servicebereich PR & Marketing
KH der Barmherzigen Schwestern Linz
A-4010 Linz, Seilerstätte 4
TEL : 0732/7677 – 4884
MOBIL : 0664/8190781
E-MAIL : claus.hager@bhs.at
WEB : www.bhs-linz.at |
|
|