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Mehr Lebensqualität durch Straffungs-OPs

In Österreich sind mehr als die Hälfte der Erwachsenen übergewichtig – Tendenz steigend. Ein deutlicher Gewichtsverlust gelingt meist nur durch eine konsequente Ernährungsumstellung, regelmäßige Bewegung oder medizinische Unterstützung. Zurück bleibt jedoch häufig überschüssige Haut, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. In solchen Fällen sind Straffungsoperationen medizinisch sinnvoll und oftmals notwendig. Wie Patient*innen am Ordensklinikum Linz behandelt werden, erklärt Oberarzt Dr. Rihards Pinkis, Facharzt für plastische Chirurgie.

 

Ein starker Gewichtsverlust ist für viele Menschen ein bedeutender gesundheitlicher Erfolg. Unabhängig davon, ob dieser durch Lebensstiländerungen, operative Eingriffe (z. B. Magenverkleinerungen) oder durch medikamentöse Therapien (z.B. Abnehmspritzen) erreicht wurde. Dennoch bleiben häufig ausgeprägte Haut- und Weichteilüberschüsse zurück. Diese beeinträchtigen nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern können auch funktionelle Beschwerden wie Hautentzündungen, Bewegungseinschränkungen, Schmerzen sowie psychische oder hygienische Probleme verursachen. „Nach einem massiven Gewichtsverlust geht es bei Straffungsoperationen nicht nur um kosmetische Korrekturen, sondern um die Wiederherstellung von Funktion, Hautgesundheit und Lebensqualität“, erklärt Oberarzt Dr. Rihards Pinkis von der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern.

 

Voraussetzung für eine Straffungsoperation

Für eine medizinische indizierte Straffungsoperation müssen Patient*innen gesundheitlich stabil sein. „Wichtig ist ein konstantes Körpergewicht über einen Zeitraum von mindestens sechs bis zwölf Monaten und ein Body-Mass-Index (BMI) unter 27. Zudem dürfen keine akuten Infektionen oder Hauterkrankungen im Operationsgebiet vorliegen und die Wundheilung sollte in der Vergangenheit unauffällig verlaufen sein“, erklärt Facharzt Dr. Rihards Pinkis. „Ebenso entscheidend sind eine gute Hautqualität, psychische Stabilität sowie die Bereitschaft, die empfohlene Nachsorge – etwa das konsequente Tragen von Kompressionskleidung – einzuhalten. Eine Straffungsoperation ist dann sinnvoll und sicher, wenn die medizinischen Voraussetzungen stimmen und Patient*innen realistische Erwartungen haben“, so Dr. Pinkis. Die endgültige Eignung für einen operativen Eingriff wird stets individuell im Rahmen eines ausführlichen fachärztlichen Beratungsgesprächs festgestellt.

 

Ablauf der OP

Eine medizinische Straffungsoperation – etwa an Bauch, Armen oder Beinen – beginnt am Ordensklinikum Linz immer mit einem ausführlichen Beratungsgespräch. Dabei beurteilen die behandelnden Mediziner*innen den Gesundheitszustand, besprechen mögliche Ziele und klären über Risiken und mögliche Komplikationen auf. „Auf dieser Grundlage wird jeder Eingriff individuell geplant, einschließlich der geeigneten Operationstechnik und der Art der Narkose. Während der Operation werden überschüssige Haut und Fettgewebe entfernt, das darunterliegende Gewebe gestrafft und die Haut sorgfältig vernäht. Nach dem Eingriff werden Patient*innen überwacht. Spezielle Verbände oder Kompressionskleidung unterstützen die Heilung und reduzieren Schwellungen. In den darauffolgenden Wochen erfolgen regelmäßige Kontrolltermine, um den Heilungsverlauf zu überprüfen und die Nachsorge anzupassen. Körperliche Schonung ist in dieser Phase wichtig, sportliche Aktivitäten können in der Regel nach sechs bis acht Wochen nach medizinischer Absprache wieder aufgenommen werden“, erklärt Oberarzt Pinkis. Entscheidend für ein gutes Ergebnis sind eine sorgfältige Planung und eine engmaschige Nachsorge.

 

Am Ordensklinikum Linz werden jährlich rund 70 medizinische Straffungsoperationen durchgeführt. Statistiken zeigen, dass die Nachfrage nach diesen Eingriffen im Zusammenhang mit zunehmender Gewichtsreduktion und neuen medikamentösen Therapieformen wie Semaglutid und Tirzepatid (Abnehmspritzen) weiter steigt.

 

OA Dr. Rihards Pinkis, Facharzt für plastische Chirurgie am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern

  OA Dr. Rihards Pinkis, Facharzt für plastische Chirurgie am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern

 

 

Rückfragehinweis für Journalist*innen:

Sven Hammer-Mozer

sven.hammer-mozer@ordensklinikum.at

+43 732 7677 – 7932

+43 664 8190 796

http://www.ordensklinikum.at

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